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SAT-KNOW-HOW OHNE TECHNIK-TRAUMA - DIE EMPFANGSTECHNIK.

Wer nichts über das System der Satellitenübertragung weiß, läuft Gefahr, das falsche Produkt zu kaufen. So kann es nicht schaden, einige Begriffe wie Rauschmaß, Gewinn oder Zwischenfrequenz zu kennen. Ein ganz kurzer Abstecher in die Welt der Empfangstechnik hilft deshalb weiter. Aber keine Angst, wir wollen Sie nicht mit einem ausführlichen Physik-Exkurs quälen, sondern Sie in Kürze mit den wichtigsten Prinzipien und Begriffen der Sat-Übertragung vertraut machen.

Gehaltvolle Schwingungen, Die Frequenz:
Wie die Rundfunksignale, die Sie über Ihre normale Hausantenne empfangen (sogenannte terrestrische Signale), werden auch Satellitenprogramme mit Hilfe elektromagnetischer Wellen transportiert. Einziger Unterschied ist der wesentlich höhere Frequenzbereich. Um ein Satellitensignal in ein normales Antennenkabel einspeisen zu können, muß es vorher in einen niedrigeren Frequenzbereich umgewandelt werden. Dies erledigt der sogenannte Konverter (lat. für Umwandler); dabei handelt es sich um ein Empfangselement, das im Brennpunkt der Parabolantenne montiert ist.

Gekippt heißt verdoppelt:
Die Polarisation Damit möglichst viele Programme über einen Satelliten laufen können, werden die Programme in zwei sogenannten Polarisationsebenen - das heißt in zwei Schwingungsrichtungen - ausgestrahlt: vertikal und horizontal. Dank dieser Polarisation kann ein Satellit zwei verschiedene Signale (Programme) auf ein und derselben Frequenz ausstrahlen, ohne daß diese Signale sich gegenseitig stören. Ein moderner Satellit strahlt auf mehreren Frequenzen aus und verfügt daher über 20 bis 30 Übertragungskanäle (Transponder).

Doppelpack:
Polarisation erlaubt zwei Programme auf einer Frequenz.